Freiburger Forum

für Analytische Psychologie


Veranstaltungen 2002:


Die Veranstaltungen im Jahr 2002 stehen unter dem Thema:

Die Frage nach dem Sinn
Wege und Irrwege

Alle Referentinnen und Referenten sind analytisch tätig.

Als Gastreferentin begrüßen wir:

Frau Prof. Dr. Brigitte Dorst, Dipl. Psych., Münster,
Dozentin an der Fachhochschule Köln,
Psychoanalytikerin (C.G.Jung) in eigener Praxis in Münster
und im Leitungsteam der Fortbildung in Analytischer Psychologie bei der C.G.Jung-Gesellschaft Köln.

 

 

Vorträge:

Alle Vorträge finden statt im
Vortragsraum Jakob-Burckhardt-Straße 13,
79098 Freiburg (gegenüber Stadtgarten)

Unkostenbeitrag: EUR 6.- ermäßigt EUR 4.-


Freitag 22.02.2002, 20 Uhr - Gert Sauer:

Wie schlimme Erfahrungen sich zu sinnvollen Erfahrungen verwandeln können

Der Vortrag schildert an Hand von Geschichten aus dem Leben und aus dem therapeutischen Alltag, wie der verlorene Sinn in Träumen, Imaginationen und kreativen Gestaltungen, auch in Alltagskonflikten wieder gefunden werden kann und dann als Richtlinie für den späteren Lebensweg fruchtbar wird.

 

Freitag 19.04.2002, 20 Uhr - Ursula Bernauer:

Lebenserneuerung in der Unterwelt -
aus altägyptischen Totentexten

Alles Wissen über die reiche Kultur Alt-Ägyptens stammt aus ihren Grabkammern, dem "machtvollen Ort, von dem du auferstehst". Wer in ihre Bilderwelt hinabsteigt, begibt sich auf einen Gang durch die Finsternis, in der alle Dinge auf dem Kopf stehen. Dort aber tut sich auch der neue Sinn auf, das Wunder von Regeneration und Lebenserneuerung - gleich dem Lauf der Sonne, die sich auf ihrer allnächtlichen Fahrt durch die Tiefen der Erde verjüngt und am Morgen neu geboren wird.

 

Freitag 21.06.2002, 20 Uhr - Gidon Horowitz:

Chassidische Geschichten

Im 18. und 19. Jahrhundert breitete sich die chassidische Bewegung innerhalb der jüdischen Gemeinden Osteuropas wie ein Lauffeuer aus. Sie begeisterte die Herzen der Menschen und gab ihrem oft armseligen, geplagten und bedrohten Dasein Hofnung und neuen Sinn. Ihre Geschichten sprechen unmittelbar zum Herzen und vermitteln auf ganz einfache Art Menschlichkeit und tiefen Sinn.

 

Freitag 13.09.2002, 20 Uhr -  Helmut Wetzel:

Sinnloses Leiden? Sieht das die Seele auch so? -
Tiefenpsychologische Zugänge und Erfahrungen

Wenn Leiden einen Sinn hat, ertragen wir es leichter. Religion und Philosophie verstanden sich schon immer als Sinn-Vermittler, gerade auch im Leiden. Doch welche Botschaft gibt die eigene Seele dem Leidenden?

 

Freitag 18.10.2002, 20 Uhr - Brigitte Dorst:

Sufismus - Ein Weg des Herzens

Selbstentfremdung und Sinnleere können als eigentliche Leiden des modernen Menschen begriffen werden. Die Suche nach authentischen spirituellen Erfahrungen richtet sich heute auf alle lebendigen mystischen Traditionen und Meditationsformen.
Sufismus ist ein weltanschaulich ungebundener spiritueller Weg der Selbst-
erkenntnis und Bewusstseinserweiterung. Er kann verstanden werden als Weg des Erwachens aus dem Zustand des Getrenntseins zur Erfahrung der All-Einheit, als Weg vom Ego zum Selbst. Dabei geht es um einen Transformationsprozess, der mit Liebe, Sehnsucht und Hingabe verbunden ist und in der Vergangenheit als Alchemie des Herzens verstanden wurde. Der Vortrag will einführen in ein zeitgemäßes Verständnis von Sufismus.

 

Freitag 15.11.2002, 20 Uhr - Hendrik Stegner:

Das Göttliche Kind -
Die Archetypen in der Jungschen Psychologie

Das göttliche Kind ist ein zentraler Archetyp. Er repräsentiert das Selbst. In welchen Mythen erscheint er? Wie wirkt er? Wie können wir ihn verstehen? Dies soll an Beispielen aus Religion und Mythologie dargestellt werden.

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Stand 24.09.2004