Freiburger Forum

für Analytische Psychologie


Veranstaltungen 2005:


Die Veranstaltungen im Jahr 2005 stehen unter dem Thema:

Krisen und die Entwicklung des Schöpferischen

Alle Referentinnen und Referenten sind analytisch tätig.

Als Gastreferentinnen begrüßen wir:

Frau Dr. phil. Kathrin Asper-Bruggisser, CH-8706 Meilen bei Zürich
Psychoanalytikerin und Psychotherapeutin in eigener Praxis,
Lehranalytikerin und Supervisorin der SGAP (Schweizerische Gesellschaft
für Analytische Psychologie), Buchautorin.
Interessensschwerpunkte: Selbstwertstörungen, Traumatisierungen,
körperliche Behinderung und Psyche, Literatur, Märchen, Symbolik.

Frau lic. phil., Dipl. Psych. Linda Briendl, Lehranalytikerin SGAP
(Schweizerische Gesellschaft für Analytische Psychologie),
Dozentin am C.G. Jung-Institut Zürich. Eigene psychoanalytische Praxis
in Baden/Schweiz


Vorträge - Seminare - zur Navigation

 

 

Vorträge:

Alle Vorträge finden statt im
Vortragsraum Jakob-Burckhardt-Straße 13,
79098 Freiburg (gegenüber Stadtgarten)

Unkostenbeitrag: EUR 6.- ermäßigt EUR 4.-


Freitag 18.02.2005, 20 Uhr - Hendrik Stegner:

Den Zappelphilipp verstehen – Das Hyperkinetische Syndrom /
Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom

Eine Generation wird krankgeschrieben. Dabei hat es schon immer psychosomatische Erkrankungen gegeben. Die Umwandlung von seelischen Spannungen in körperliche Symptome ist ein Grundmechanismus zur Bewältigung seelischer Leiden. Die Geschichte der psychosomatischen Erkrankungen zeigt, dass jedes kulturelle Umfeld seine eigenen Symptome hervorbringt und dass wir deshalb aus dem jeweiligen Erscheinungsbild Rückschlüsse auf die kulturelle Entwicklung und auf mögliche therapeutische Konsequenzen ziehen können.

 

Freitag 08.04.2005, 20 Uhr - Gert Sauer:

Der Alte Weise, die Alte Weise

Tausende sehen Filme und lesen Bücher, die das Thema der Lebensweisheit behandeln, wie z.B. "Der Herr der Ringe" und "Harry Potter". Darin erscheinen männliche und weibliche Gestalten der Weisheit. Sie vertreten einen freien Umgang mit Wissen und Macht und sind dabei in einer tieferen Form des Lebens verankert, die sich auf ein Ja zum Leben überhaupt stützt und Sterben und Loslassen mit einschließt. C.G. Jung beschrieb als Erster den Archetyp des Alten Weisen und der Alten Weisen. Der Archetyp ist verbunden mit der Suche nach Sinn im Leben des oder der Einzelnen sowie der Völker.

 

Freitag 17.06.2005, 20 Uhr - Christian Roesler:

Paarbeziehungen sind nicht zum Funktionieren da -
Der Sinn von Paarkonflikten

Die Ratgeberliteratur will uns weismachen, dass wir nur ein paar Regeln beherzigen müssten, damit unsere Paarbeziehung nur noch aus Glück und Zufriedenheit besteht. Demgegenüber soll aufgezeigt werden, dass langfristige Paarbeziehungen mit all ihren Konflikten und Krisen eine unvergleichliche Enwicklungs- und Reifungschance darstellen. Es hat einen tiefen Sinn, dass wir gerade den Partner gewählt haben, mit dem wir zusammen leben, und die Konflikte, die wir miteinander haben, berühren die tiefsten Themen unseres Seins. Der Vortrag möchte einen Blick auf diese Zusammenhänge werfen und Möglichkeiten zeigen, wie wir unsere Paarkonflikte für eine persönliche Entwicklung nutzen können.

 

Freitag 23.09.2005, 20 Uhr - Kathrin Asper-Bruggisser:

Frida Kahlo: Leiden - Kunst - Identität

Der Vortrag zeigt, wie Frida Kahlo ihren fortschreitenden körperlichen Verfall verarbeitete, ihn auf archetypischen Hintergrund stellte und sich auf der Leinwand eine neue Identität erschaffen hat. Ihre Kunst vermittelt eine tiefe Botschaft und lässt sich mit den Mitteln der Analytischen Psychologie sehr gut weiter erhellen.

 

Freitag 14.10.2005, 20 Uhr - Helmut Wetzel:

"Willst du gesund werden?" (Joh. 5,6) -
Biblische Heilungswunder und Psychotherapie

Die Heilungswunder im Neuen Testament sind theologisch-exegetisch gesehen
Inhalte von Missionspredigten, die zum christlichen Glauben führen sollten.
Darüberhinaus lassen sich diese wunderbaren Geschichten auch tiefenpsychologisch-symbolisch interpretieren und bereichern so die psychotherapeutische Arbeit.

 

Freitag 25.11.2005, 20 Uhr - Linda Briendl:

Mut zur eigenen Identität -
Über die Ablösung von den Vater- und Mutterkomplexen

In der Kindheit entwickeln sich individuelle Reaktionsformen auf die Beziehungen
zu den Eltern und anderen Bezugspersonen. Die daraus entstehenden  "Vater-
und Mutterkomplexe" bleiben als verinnerlichte Muster bestehen und wirken oft
unbewusst und mit starken Gefühlen verbunden in unserem Leben  weiter.
Sie bestimmen unser Leben weit mehr als wir glauben. Es ist die Aufgabe eines
jeden Menschen, sich im Laufe des Lebens von diesen Mustern abzulösen
und die eigene Identität im selbstverantwortlichen Handeln zu erwerben. Dies
wirkt sich positiv auf die Beziehungen in der Familie und im Berufsleben aus.
Im Vortrag werden die schicksalhafte Verflechtung der Generationen, die
verschiedenen Prägungen, ihre Auswirkungen und die Möglichkeiten der
Ablösung anhand von Bildern und praktischen Beispielen näher veranschaulicht.

 

 

 

Seminare:

Samstag 02.07.2005 Filmseminar mit Gert Sauer
über
den Film "Ich hieß Sabina Spielrein"

Elisabeth Marton schildert in bewegender Weise die dramatische Lebensaufgabe, die Sabina Spielrein, Carl Gustav Jung und Sigmund Freud in ihren gemeinsamen Begegnungen zu bewältigen hatten. Das Seminar versucht, die Individuationsaufgabe, die jeder der Drei zu bearbeiten hatte, an einzelnen Beispielen darzustellen.

 

Samstag 15.10.2005 Tagesseminar mit Gert Sauer
Aktive Imagination
Das aktive Gespräch mit dem Unbewussten, angeregt durch Märchen

 

Nähere Auskünfte (Inhalte, Zeiten, Ort) und Anmeldung zu den Seminaren bei Gert Sauer (Tel. 0761-56993)

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Stand 05.05.2005