Freiburger Forum

für Analytische Psychologie


Veranstaltungen 2009:


Die Veranstaltungen beleuchten verschiedene Horizonte der Analytischen Psychologie und
stehen im Jahr 2009 unter dem Thema:

"Bilder der Seele"

Als Gastreferentin begrüßen wir:

Frau Linda Briendl, lic. phil., Baden / Schweiz,
arbeitet als Psychologin, Psychotherapeutin SPV und Supervisorin in eigener Praxis. Sie ist Jung’sche Lehranalytikerin und Ausbilderin. Seit vielen Jahren hält sie Vorträge und Seminare, vor allem zum Thema therapeutische Arbeit mit Bildern, und ist in der psychotherapeutischen Fort- und Weiterbildung tätig.


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Vorträge:

Alle Vorträge finden statt im
Vortragsraum Jakob-Burckhardt-Straße 13,
79098 Freiburg (gegenüber Stadtgarten)

Unkostenbeitrag: EUR 6.- ermäßigt EUR 4.-.


Freitag 06.03.2009, 20 Uhr - Linda Briendl:

Bilder als Sprache der Seele -
Die Kraft der eigenen Kreativität nutzen

In jedem Menschen steckt ein schöpferisches Potenzial, das aber oft verkannt oder unterschätzt wird. Durch Malen und Gestalten kann die eigene Kreativität geweckt werden. Auch die Auseinandersetzung mit Bildern der Kunst kann uns anregen, die eigene Schöpferkraft zu entfalten. Im Vortrag soll veranschaulicht werden, wie der hemmende „innere Kritiker“ überwunden und der „innere Künstler“ in uns lebendig werden kann. Einfache Übungen und Bilder machen erfahrbar: Wenn wir Vertrauen in unsere kreativen Fähigkeiten bekommen, dann kommen wir mit wichtigen inneren Energiequellen in Kontakt, die uns helfen, mit unserem Leben schöpferisch umzugehen.

 

Freitag 24.04.2009, 20 Uhr

Bilderwelten der Seele -

Ein Mosaikvortrag, bei dem der Umgang mit diesen Bilderwelten aus vier verschiedenen Blickrichtungen veranschaulicht wird:

Gudrun Kapferer: Taiji quan und Psychotherapie
Ottmar Polnau: „Geschichten vom Anfang und Ende“ - Biblische Geschichten als Hilfen zur Individuation
Brigitte von Peinen: Die Wüste - Mangel und Fülle
Helmut Wetzel: „Das Schrättele - Hexenbilder in Schwarzwaldsagen“

 

Freitag 26.06.2009, 20 Uhr - Ulrich Gundermann:

„Der Gorilla weiß, wie man mit Krokodilen umgeht“ -
Der Sandspielprozess eines ängstlichen Jungen

Das therapeutische Sandspiel nach Dora Kalff eignet sich besonders gut, um Seelenlandschaften von Kindern bildhaft sichtbar werden zu lassen. Mit Hilfe von zwei Sandkästen und einer Vielzahl von Figuren und Gegenständen können die Kinder diese ohne Mühe gestalten. In dem Vortrag und den gezeigten Sandbildern wird anschaulich, wie sich ein zu Therapiebeginn 9 Jahre alter Junge sowohl den Angst­inhalten annähert, als auch Kräfte entfaltet mit ihnen umzugehen. Im Prozess der Therapie kommen transgenerationale Belastungen und traumatische Erlebnisse zum Ausdruck. Einige der Sandbilder lassen sich auch als zeitgemäße Illustrationen zu den von C.G. Jung anhand einer alchimistischen Bilderserie beschriebenen Phasen des analytischen Prozesses deuten.

 

Freitag 25.09.2009, 20 Uhr - Dolores Henke:

Traumbilder - in Kunst und Therapie

Die menschliche Seele lebt und entwickelt sich vor allem im Bildhaften. Ganz besonders intensiv ist dieser Prozess beim Träumen. Deshalb sind Bilder, die aus diesem Kontext entstehen, (sowohl in der bildenden Kunst, als auch im therapeutisch-analytischen Rahmen) sehr wertvoll und aufschlussreich.
Der Malprozess ist eine besondere Art der Offenbarung des Unbewussten. Sorgsame und empathische Betrachtung und Deutung eines Bildes kann helfen, Gefühle ins Bewusstsein zu heben. Dieser Interdependenz von Traumbild, Wort und Bildgestaltung ist der Vortrag gewidmet.

 

Freitag 20.11.2009, 20 Uhr - Ottmar Polnau:

„Ich lasse Dich nicht, Du segnest mich denn“
(1.Mose 32,26)

Anhand der Jakobsgeschichte soll eine menschliche Grundbeschaffenheit, die des persönlichen und kollektiven Schattens, besonders ins Blickfeld genommen werden. Jakobs Verhalten steht dabei stellvertretend sowohl für Tendenzen des Kollektivs, als auch für Tendenzen in jedem Menschen, unabhängig von seiner historischen Situation. An Jakobs Fluchtverhalten werden wir gewahr, wie schwer es ist, seinen wahren Frieden zu finden, den wirklichen, nicht erschlichenen, Segen zu erhalten, sich als Gesegnete(r) zu erleben. Erst in der Konfrontation mit dem eigenen „Zwillings-“ Schatten ( Esau ) wird Jakob offen für die Begegnung mit Gott. Die Integration seiner abgespaltenen Schattenseiten ermöglicht ihm ein neuer, ein anderer Mensch zu werden - Jakob!
Mit der Bewusstwerdung des Schattens werden auch wir offener für die Begegnung mit der erfahrbaren Seite Gottes und werden durchlässiger für Erfahrungen mit dem Archetyp des SELBST, dem archetypischen Bild Gottes.

 

 

Seminare:

Samstag 21.02.2009 Tagesseminar mit Gert Sauer (Tel. 0761-56993)
Aktive Imagination mit Träumen (9.30 bis 17 Uhr)

Samstag 21.03.2009 Sein Gesicht zeigen: Wege aus einer verwalteten Kindheit -
Bilderseminar (10 bis 17 Uhr) zu „Las Meninas" von Velazquez und Picasso
mit
Ursula Bernauer (Tel. 0761-54295)

Samstag 16.05. Literatur und Psychologie: „Das Herz als Mitte des Menschen"
Seminar
(15 bis 18.30 Uhr) mit
Dolores Henke (Tel. 0761-24968)

Ab 29.06. dreimal montags (18.15 bis 19.45 Uhr): Märchen und Mythen von Mann und Frau -
Seminar mit
Dolores Henke (Tel. 0761-24968)

Samstag 10.10.2009 Tagesseminar mit Gert Sauer (Tel. 0761-56993)
Aktive Imagination (9.30 bis 17 Uhr)

Ab 30.11. (drei Termine 15 bis 18.30 Uhr): "Das Herz als Mitte des Menschen"-
Seminar mit
Dolores Henke (Tel. 0761-24968)

Samstag 05.12.2009 Tagesseminar mit Gert Sauer (Tel. 0761-56993)
C.G. Jung, Das Rote Buch - Seminar zum Erscheinen des Roten
Buches. Lesen, betrachten, diskutieren
(9.30 bis 17 Uhr)

Nähere Auskünfte (Inhalte, Zeiten, Ort) und Anmeldung zu den Seminaren bei der/dem jeweiligen Dozentin/en.

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Stand 18.10.2009