Freiburger Forum

für Analytische Psychologie


Veranstaltungen 2012:


Die Veranstaltungen beleuchten die verschiedenen Horizonte der Analytischen Psychologie
und
stehen im Jahr 2012 unter dem Thema:

"Lebenswege - Wege der Seele?"

Vorträge - Seminare - zur Navigation

 

 

Vorträge:

Die Vorträge finden statt im Vortragsraum Jakob-Burckhardt-Straße 13,
79098 Freiburg (gegenüber Stadtgarten)

Unkostenbeitrag: EUR 6.- ermäßigt (für Studenten und Erwerbslose) EUR 4.-.

Für die Vorträge wird die Zertifizierung durch die Ärztekammer/Psychotherapeutenkammer beantragt.


Freitag 23.03.2012, 20 Uhr - Gert Sauer

„... und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt!“
Über die Wechselwirkungen zwischen Körper und Psyche
aus der Sicht der Analytischen Psychologie und Psychoanalyse

Das schönste Bild für das Verhältnis von Körper und Psyche ist das Bild von Geige und Bogen. Es wirft die Frage auf, wer den Bogen führt und die Saiten mit den Fingern greift. Für die Analytische Psychologie C.G. Jungs ist der Spieler von Geige und Bogen das Selbst. Dieses Kraftzentrum, das Bewusstsein und Unbewusstes umfasst, entwickelt eine virtuose und improvisatorische Musik aus dem Zusammenklang zwischen Körper und Psyche. Die mit unserer Entwicklung verbundenen Energien in Körper und Psyche treffen neben fördernden auf einschränkende Bedingungen, die zu schmerzhaften Verletzungen und Fehlhaltungen führen. Psychotherapie versucht mit Hilfe des Selbst Traumatisierungen zu lösen, damit  die eigene Lebensmelodie gefunden werden kann.

Gert Sauer: Lehr- u. Kontrollanalytiker in freier Praxis in Freiburg,, Dozent am C.G.Jung-Institut Stuttgart u. ISAP-Zürich

 

Freitag 15.06.2012, 20 Uhr - Walter Hollstein

männlich sein, männlich werden
Was ist männlich? Wie sollte heute ein "richtiger" Mann sein?

Dieser Vortrag musste wegen Erkrankung des Referenten leider ausfallen.

Welche Erwartungen haben wir selber und welche Erwartungen haben Frauen an uns? Die gesellschaftlichen und zeitgeistigen Hindernisse, die bei der Mannwerdung zu überwinden sind; die biographischen Barrieren und Möglichkeiten, die heutigen Chancen und Perspektiven. Wie bin ich einig mit mir als Mann?

Prof. Dr. Phil. I. Walter Hollstein, em. Prof. für politische Soziologe und Männerforscher;
Autor von "was vom Manne übrig blieb" (Berlin 2008)

 

Freitag 13.07.2012, 20 Uhr - Gidon Horowitz

Märchenwege - Lebenswege
Betrachtungen aus tiefenpsychologischer Sicht

Märchen beginnen oft mit einer Notlage, aus der heraus die Heldin oder der Held sich auf den Weg macht. Es sind gefahrvolle Wege, die häufig zu einer Begegnung mit jenseitigen Wesen führen, und aus diesem jenseitigen Bereich wird etwas mitgebracht, das zur Lösung der anfänglichen Not beiträgt.
In früheren Zeiten wurden die Märchen Erwachsenen und Jugendlichen erzählt, um sie bei der Bewältigung von Übergängen im Leben zu begleiten. Können diese symbolischen Märchenwege, die in der Regel einem bestimmten Ablauf folgen,
auch heutige Menschen auf ihrem Lebensweg begleiten? Und lassen sich Zusammenhänge zwischen den Märchen und dem von C.G. Jung beschriebenen Individuationsprozess erkennen?

Gidon Horowitz (Stegen), Märchenerzähler, Schriftsteller
und Psychologischer Psychotherapeut (Psychotherapie/Psychoanalyse, DGAP, IAAP)

 

Freitag 21.09.2012, 20 Uhr - Ursula Bernauer

Was bringt uns auf den Weg?
Nachdenken über den Archetyp des Pilgers

Die Pilgerreise ist ein Symbol für das menschliche Leben, denn immer sind wir unterwegs, nie ganz und für immer am Ziel. Bemerkenswert ist, wie heutzutage immer mehr Menschen sich auf den Jakobsweg und andere Pilgerstrassen der Welt begeben und oft berichten, wie der äußere Weg für sie zu einem inneren Weg geworden ist. Gemäß alter Pilgertraditionen ist diese Weg - Erfahrung mit ihrem Dreierschritt von Aufbruch - Gehen - Rückkehr ein archetypisches Geschehen von Veränderung, getragen von der Sehnsucht nach vertieftem Leben und Ganzwerdung. Darin gleicht das Pilgern einem therapeutischen Prozess: ob man ankommen wird, weiß man nicht. Entscheidend ist, den Weg unter die eigenen Füße zu nehmen und ihn zu gehen ...

Dr. Ursula Bernauer, Soziologin und Psychotherapeutin, Dozentin am C.G.Jung-Institut Zürich

 

Freitag 09.11.2012, 20 Uhr - Linda Briendl

Wege zu sich selbst in Bildern, Träumen und Werken der Kunst

Auf dem Weg zur Selbstverwirklichung ist die Kraft des Schöpferischen eine wichtige Unterstützung. Unsere kreative Begabung können wir durch zwei sich ergänzende Wahrnehmungsebenen entwickeln: Wir üben uns einerseits darin, im Kontakt mit der Außenwelt bildhaft und anschaulich zu denken und auf diese Weise unsere Wahrnehmung zu bereichern. Um unsere Phantasie und unsere bildhafte Vorstellungskraft anzuregen, sollten wir andererseits unsere Aufmerksamkeit auch auf unsere innere Bilderwelt ausrichten, wie sie in Träumen, Phantasien und Vorstellungen aus dem Unbewussten erkennbar wird. Achtsam damit umzugehen, was in uns lebendig werden will, stärkt das Selbstwertgefhl. Wir kommen mit wichtigen inneren Energiequellen in Kontakt, die uns helfen, auch schwierige Probleme zu meistern und mit unserem Leben schöpferisch umzugehen.

Linda Briendl, lic. phil., Baden / Schweiz, Psychologin, Psychotherapeutin ASP,
Supervisorin und Lehranalytikerin in eigener Praxis.
Buch: „Bilder als Sprache der Seele“ (2008).

 

Freitag 30.11.2012, 20 Uhr - Brigitte von Peinen

"Sei allem Abschied voran..." (Rainer Maria Rilke)
Lebenskunst als Sterbekunst – auch in C.G. Jungs Konzeption des Individuationsprozesses

Unser Lebensweg ist durchzogen von bewussten und auch unvermeidlichen Abschieden; wobei das Ziel des Wegs der Tod ist, der endgltige Abschied. Der Gedanke an den Tod soll nicht schrecken und das Leben überschatten. Im Gegenteil: ein abschiedliches Leben ermöglicht die Erfahrung von Freiheit und der Fülle des Lebens. Sich mit unserer Endlichkeit anzufreunden hat heilsame Wirkungen auf unseren Alltag und auf den Prozess der Individuation, wie ihn C.G. Jung beschrieben hat.

Brigitte von Peinen, Oberstudienrätin (ev. Theologie /Anglistik),
Pastoralpsychologin, Mitglied DGAP und C.G. Jung Institut München

 

 

 

Seminare:

Samstag 24.03.2012, 9.30 bis 17 Uhr:
Aktive Imagination

Tagesseminar in Freiburg mit
Gert Sauer
Praxis Gert Sauer, Freiburg, Vordere Poche 27
Anmeldung bei Gert Sauer: 0761/ 56 99 3

Ab Montag 02.07.2012 drei Termine (18.15 bis 19.45 Uhr):
Mythos und Märchen - Wann ist ein Mann ein Mann

Seminar
(auch für Frauen) in Freiburg mit
Dolores Henke
Praxis Dr. Dolores Henke, Freiburg, Günterstalstr. 49
Anmeldung bei Dr. Dolores Henke: Tel. 0761 / 15 62 49 59

Samstag 17.11.2012, 9.30 bis 17 Uhr:
Aktive Imagination

Tagesseminar in Freiburg mit
Gert Sauer
Praxis Gert Sauer, Freiburg, Vordere Poche 27
Anmeldung bei Gert Sauer: 0761/ 56 99 3

Ab Montag 26.11.2012 drei Termine (18.15 bis 19.45 Uhr):
Märchenseminar

Seminar in Freiburg mit
Dolores Henke
Praxis Dr. Dolores Henke, Freiburg, Günterstalstr. 49
Anmeldung bei Dr. Dolores Henke: Tel. 0761 / 15 62 49 59

Nähere Auskünfte und Anmeldung zu den Seminaren bei der/dem jeweiligen Referentin/en.

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Stand 17.08.2012